Mobile Baustraßen, mobile Fahrbahnplatten oder auch mobile Behelfsstraßen. Die Begrifflichkeiten für die temporären Bodenabdeckungen im Bau-Segment sind vielfältig. Sie beschreiben aber vor allem eins: die Abdecksysteme als äußerst gute Helfer auf schwierigem Terrain. Denn die Platten schaffen schnelle, flexible, stabile und zeitgleich bodenschonende Zufahrtswege und Untergründe für Maschinen und Fahrzeuge.

Mobile Fahrstrassen für jede Projekt-Art

Gerade auf Baustellen, auf denen Zeiten eng getaktet sind, braucht es zuverlässige Systeme, die Flurschäden reduzieren, das Festfahren verhindern und die Arbeitssicherheit deutlich erhöhen. So unterschiedlich die Projekte sind, so vielfältig ist auch die Wahl der Systeme: von mobilen Baustraßen aus Aluminium wie Box Panels, HD Panels und Arena Panels über Baustraßen aus Kunststoff wie PistEco, Easymats und Hexagon bis hin zu den Remopla-Bodenschutzplatten aus Gummi.

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WOZU MOBILE BAUSTRASSEN?

Beim Wegebau oder Flächenschutz entscheiden sich viele Bauleiter oft für klassische Baustraßen mit Aufschüttungen. Doch lange Auf- und Abbauzeiten sowie ein enormer Eingriff in die Natur sind dabei große Nachteile. Mobile Baustraßen hingegen bieten im Vergleich dazu enorme Vorteile.

Naturerhaltend und kostensparend

Die mobilen Fahrbahnplatten können durch Verbundsysteme extrem hohe Lasten selbst auf weichen Untergrund gut aufnehmen. Sie schützen den Boden und schonen die Umwelt. Zudem sparen sie Dank des schnellen und rückstandslosen Rückbaus Zeit und Geld für die aufwändige Re-Naturierung.

Schutz für Mensch, Maschine und Natur

In freier Natur und gerade in Naturschutzgebieten bieten die Bodenschutzplatten besonderen Schutz, mindern aber auch auf Baustellen in Innenstädten Oberflächenschäden von Kopfsteinpflastern oder anderen sensiblen Oberflächen.

Fahrzeugen und schwerem Gerät bieten temporäre Bodenschutzplatten Standsicherheit und garantieren die Befahrbarkeit bei Wind und Wetter auf unwegsamen, unbefestigtem Gelände. Dank ihrer rutschhemmenden und traglastfähigen Eigenschaften sorgen sie für sichere Bedingungen für Mensch und Maschine.

ARTEN VON MOBILEN BAUSTRASSEN

Welche Art von Bodenschutz die Passende für Ihre Baustelle ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab: Steht die Lastverteilung oder der Schutz des Untergrundes im Vordergrund? Befahre ich die mobilen Straßensysteme mit leichtem Gerät oder brauche ich Schwerlaststraßen? Nutze ich mobile Fahrstraßen auf unwegsamen Gelände oder als Wegeschutzplatten im innerstädtischen Bereich?

Mobile Fahrstraßen aus Aluminium

Wenn Ihre Baustelle in schwierigem Gelände wie beispielsweise auf Sand, Schlamm, Moor, Ackerflächen, tonhaltigen Böden oder Sumpfland liegt, so bieten Aluminium-Systeme wie Box Panels, HD Panels und Arena Panels besondere Vorteile: Sie sind kraft– und formschlüssig, in allen Richtungen verbindbar und erzeugen eine ebene, stolperkantenfreie Fläche.

Sie sind durch ihr geringes Gewicht transporteffizienter und bieten durch ihre Oberflächenprofilierung gerade auf Steigungen stabilen Untergrund. Somit sind die Alu-Panels im Vergleich zu Stahlplatten oder gar Holz eine äußerst attraktive Alternative und können außerdem auch als Schwerlaststraßen eingesetzt werden.

Baustraßen aus Kunststoff und Gummi

Besonders transporteffizient, extrem flexibel und oft von Hand montierbar sind mobile Baustraßen und Fahrstraßen aus Kunststoff wie PistEco oder Easymats. Sie überzeugen durch eine hohe Verlegegeschwindigkeit, sind dennoch stabil miteinander verbunden und hoch belastbar. Zudem sind sie auf ungesicherten Baustellen weniger diebstahlanfällig.

Auf sensiblen, tragfähigen Untergründen, die vor mechanischen Belastungen geschützt werden sollen und wo keine Lastverteilung nötig ist, eignen sich vor allem Gummimatten wie Remopla.

EINSATZGEBIETE FÜR MOBILE BAUSTRASSEN

Egal ob Aluminium- oder Kunststoffplatten, die Systeme eigenen sich optimal als Fahrstraßen und schwerlasttaugliche Zufahrtswege. Großbaustellen im Bereich der erneuerbaren Energien setzen oft auf temporäre Baustraßen, um schweren Kranfahrzeugen Zugang zu Windenergie-, Solar- oder Biogasanlagen zu verschaffen. Auch im Leitungsbau, Rohrleitungs-/Pipelinebau oder bei Kanalsanierungen sind sie beliebt. Denn dort verhindern oft durchfeuchtete Felder und Ackerbereiche den unmittelbaren Einsatz von schwerem Gerät.

Baustellenzufahrten im unwegsamen Gelände

Im Garten- und Landschaftsbau setzen Bauplaner auf die temporären Fahrplatten, da die flexiblen Systeme bei vielen Projekten auch von Hand verlegt werden können. Und auch im klassischen Straßenbau dienen die befahrbaren Bodenplatten als mobile Zufahrten und sichere Transportwege für den Baustellenverkehr oder als Pflaster-/Asphaltschutz in sensiblen Baustellenbereichen.

Flächenschutz und solide Fundamente

Mobile Lösungen sind ein idealer Flächenschutz: als Stell- und Montageflächen, Lager-, Logistik- und Ausweichflächen auf Baustellen. Einen sicheren Baustellenbetrieb garantieren sie auch als Containerstellflächen oder temporärere Pakrplätze für Baustellenmitarbeiter oder Baugeräte. Darüber hinaus sind sie solide Fundamente für Hebebühnen oder sind im Einsatz als Kranabstützplatten.

MOBILE BAUSTRASSEN NACH VERLEGEART

Je nach Art der Baustelle, den Bodengegebenheiten und den eingesetzten Fahrzeugen können Baufahrplatten entweder per LKW oder per Hand verlegt werden.

Montage per Kran-LKW

Als Schwerlast-Bodenschutz bzw. Schwerlastplatten für LKW und Baumaschinen kommen meist Aluminium-Panels (Box Panels, HD Panels) zum Einsatz. Aber auch der Kunststoff-Boden PistEco ist ideal. Die Montage der Schwerlastplatten erfolgt dabei per LKW.

Die Handlichen

Per Hand lassen sich besonders leicht die Bodenschutzsysteme Remopla und Easymats verlegen. Beide höchst belastbare und robuste sind gefragte Begleiter auf Baustellen im GaLaBau, beim Hausbau, bei Baumpflegern und Hausmeisterservice. Auf deren sehr schnelle und einfache Verlegung setzen auch Stapler-/Baumaschinenverleiher sowie Hebebühnenvermieter.